07.08.2017

Designstudie zu Bio-Limonade

Angehende Berater von 180 Degrees unterstützen mërz punkt bei der Erforschung der Generation Y

Wie ist das konsumverhalten der jungen, urbane Zielgruppe bei Limonade? Spielt „Bio“ eine Rolle - und wenn ja, in welcher Situation besonders? Und wie wichtig ist das Design für die Kaufentscheidung? Mit diesen Fragen beschäftigte sich eine Projektgruppe von 180 Degrees, einer studentischen Initiative für angehende Consultants.

Vielleicht ein bisschen überraschend, aber bei Limonade spielt Bio-Qualität für die Generation Y per se keine so große Rolle. Das ergaben qualitative Interviews mit Frauen und Männern im Alter von 20 bis 25 Jahren. Häufig greifen sie in Alltagssituationen wie Uni und Mensa eher aus Gewohnheit zu bekannten Marken, ohne dabei auf Bio zu achten. Unerwartet auch: Am Abend in der Bar, in besonderen Ausgeh-Momenten, spielt die optische Nähe zu alkoholischen Getränken eine größere Rolle. Dann darf das Design an eine Bierflasche erinnern.

Ist die Limonade ein Mitbringsel zum Essen mit Freunden, ist das Design kaufbestimmend: Erwartbar assoziieren die Befragten mit abgebildeten Bergen, Flora und Fauna und der Farbe Grün Natürlichkeit. Viele der Probanden griffen nach einer vermeintlichen Bio-Limonade, die keine war. Das Bio-Siegel spielt eine eher untergeordnete Rolle. Wichtiger erscheint der Zielgruppe der Herstellungsort, die lokale Nähe.

Für mërz punkt war die Zusammenarbeit mit dem Projektteam von 180 Degrees besonders interessant, da junge, interdisziplinäre Teams mit neuen und aktuellen Methoden sich mit Themen der Bio- und Nachhaltigkeitsbranche auseinandersetzen. Die Ergebnisse aus der Verhaltensstudie sind Teil der aktuellen mërz punkt-Designstudie zum Konsumverhalten der Generation Y und junger, urbaner Zielgruppen.